N-Modus: Normal-Modus
Im Normal-Modus fliegt sich die DJI FPV ähnlich einer herkömmlichen Kameradrohne. Die Maximalgeschwindigkeit ist auf 14 m/s (50,4 km/h) begrenzt und das aktivierte GPS sorgt für einen stabilen Schwebflug, auch bei relativ kräftigem Wind.
Neben den Hindernissensoren an der Unterseite der Drohne sind im N-Modus auch die Frontsensoren aktiv und warnen Sie vor Objekten im Flugbereich. Wenn Sie mit der Drohne auf ein Hindernis zusteuern, erscheinen farbliche Markierungen im Sichtfeld der FPV-Brille und die Drohne bremst eigenständig ab – komplett anhalten wird sie aber nicht. Ein gewisses Risiko ist also immer vorhanden und Sie müssen stets wachsam sein.
S-Modus: Sportmodus/Hybridflugmodus
Im S-Modus (Sport-Modus) erreicht die DJI FPV maximal 27 m/s (97,2 km/h). Der Modus richtet sich an Piloten, die bereits erste Erfahrungen im N-Modus gesammelt haben. Er bietet eine Mischung aus klassischem Flugverhalten und echtem FPV-Feeling.
Im S-Modus hält die Drohne weiterhin eigenständig die aktuelle Flughöhe und wird dabei stabilisiert. Auch der maximale Neige- und Rollwinkel ist beschränkt, allerdings kann die Neigung individuell eingestellt werden. Die Frontsensoren zur Hinderniserkennung sind ab diesem Modus deaktiviert.
Der Gimbal ist im S-Modus fixiert und die Kamera bewegt sich daher mit den Aufwärts- und Abwärtsbewegungen der Drohne mit.
M-Modus: Manueller-Modus (Acro-Mode/Rate-Mode)
Der M-Modus bietet die volle Kontrolle über die DJI FPV und sollte nur nach reichlicher Übung aktiviert werden. In diesem Modus erreicht die DJI FPV Geschwindigkeiten von bis zu 39 m/s (140 km/h), was ungefähr doppelt so viel wie bei einer DJI Mavic 2 Pro oder Mavic Air 2 ist. Aber nicht nur die Endgeschwindigkeit ist rasend schnell, auch die Beschleunigung ist beeindruckend. Von 0 auf 100 km/h beschleunigt die DJI FPV in gerade einmal 2 Sekunden.
Standardmäßig ist auch im M-Modus zunächst das Fluglagelimit aktiviert. Nick- und Roll-Bewegungen sind auf ein eingestelltes Maximum beschränkt und auch Überschläge zunächst nicht möglich. Erst nach manueller Deaktivierung des Fluglagelimits wird aus der DJI FPV eine echte Racing-Drohne, mit der Freestyle-Flüge möglich werden. Der „offene“ M-Modus gleicht daher dem „Acro-Mode“ oder „Rate-Mode“ klassischer FPV-Racer und bietet dem Piloten alle Freiheiten.
Für den Flug im M-Modus muss außerdem der Schubhebel (je nach Mode der linke oder rechte) manuell angepasst werden. Normalerweise verharrt der Schubregler in der Mittelposition, wenn Sie den Joystick nicht berühren. Beim FPV-Racing ist die 0-Position allerdings nicht in der Mitte, sondern unten. Um dies zu erreichen, muss die rückseitige Abdeckung der Fernsteuerung entfernt werden und eine kleine Schraube verstellt werden. Dies klingt zunächst umständlich, ist aber mit einigen wenigen Handgriffen erledigt.
Was für Flugmanöver man mit der DJI FPV im manuellen Modus vollführen kann, zeigt euch der Drohnenpilot MCK FPV im folgenden Video.