DJI Mavic 2 Pro und Zoom

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* am 5. Dezember 2020 um 14:31 Uhr aktualisiert


Typ Faltbare Drohne, Multicopter, Quadrocopter
Marke DJI

DJI Mavic 2 (Pro/Zoom) –  Zwei High-End-Drohnen im Vergleich

Mit der DJI Mavic 2 Pro und der DJI Mavic 2 Zoom hat der chinesische Drohnenhersteller DJI zwei absolute Top-Drohnen für ambitionierte Hobbyfilmer im Programm. Egal ob 4K-Hasselblad-Kamera (Pro) oder optischer Zweifach-Zoom (Zoom) – beide Quadrocopter bieten Ausstattung auf höchstem Niveau.

 

Wer sich eher für den Mavic 2 Pro entschieden sollte und wer mit dem Mavic 2 Zoom besser beraten ist, klären wir in unserem folgenden ausführlichen Produktvergleich.

 

DJI Mavic 2 Pro oder DJI Mavic 2 Zoom?

DJI Mavic 2 Pro Quadrocopter

Der DJI Mavic 2 Pro.

Unterscheiden tun sich die beiden High-End-Drohnen ausschließlich in puncto Kamera und Preis. Während die Mavic 2 Pro mit einer 20 Megapixel Hasselblad-Kamera mit 1-Zoll großem CMOS-Sensor und einer variablen Blende ausgestattet ist, kommt die Zoom-Variante mit einem vollstabilisierten optischen Zweifach-Zoom, 12 Megapixel 1/2.3-Zoll-Sensor und fester Blende daher.

 

Die Mavic 2 Pro besitzt außerdem noch 10-Bit Farbtiefe, während die Zoom „nur“ in 8-Bit aufnimmt. Die Pro-Version ist dabei ca. 200 € teurer, als die Zoom-Variante.

 

Die meisten Hobbyfilmer dürften sich allein auf Grund des deutlich größeren Sensors für die DJI Mavic 2 Pro entschieden. Für den ein oder anderen mag jedoch der optische Zweifach-Zoom sowie der damit verbundene Aufnahme-Modus Dolly-Zoom ein ausschlaggebendes Argument für den Kauf der Zoom-Variante sein.

 

Doch egal ob Sie am Ende die Mavic 2 Pro oder die Mavic 2 Zoom Drohne kaufen, mit einer DJI Mavic 2 erhält man aktuell eine der besten, wenn nicht die beste Drohne auf dem Markt.

 

Inhaltsverzeichnis

Verarbeitung & Design
Technische Daten
Lieferumfang
Vor dem Start
Steuerung und Flugeigenschaften
Fotos & Videos
Flug- und Aufnahmemodi
Fernsteuerung
Fazit

 

Verarbeitung und Design

Rein äußerlich hat sich im Gegensatz zum Vorgängermodell nur wenig verändert. Die Mavic 2 kommt in einem ähnlich schlichten, grauen Design wie schon die DJI Mavic Pro daher.

 

Allein die Abmessungen haben sich leicht erhöht – die neue Mavic ist mit 21,4 x 9,1 x 8,4 cm im eingeklappten Zustand minimal größer als in der ersten Version. Ausgeklappt kommt sie auf 32,2 × 24,2 × 8,4 cm. Doch nicht nur die Proportionen der faltbaren Drohne mit Kamera haben sich geändert, auch die Aerodynamik wurde optimiert. So besitzt das überarbeitete Gehäuse der Mavic 2 einen insgesamt 19 % niedrigeren Luftwiderstand, als das der Mavic Pro.

 

Funktional und durchdacht

Faltbare Drohne: DJI Mavic 2

Faltbare Drohne: DJI Mavic 2.

Die Verarbeitung der einzelnen Bauteile ist DJI-typisch auf höchstem Niveau und die Gesamtkonstruktion wirkt robust und widerstandsfähig. Die Mavic 2 ist unserer Meinung nach nicht ganz so schick designt wie die DJI Mavic Air, doch wirkt das Design funktional und durchdacht.

 

Die Gelenke machen einen soliden Eindruck und rasten beim Ausklappen der Ausleger satt ein. Die wackelige Gimbal-Klammer des Mavic Pro wurde durch eine praktische Plexiglas-Haube ersetzt. Die Kühlungsschlitze der Drohne sind auf Grund ihrer Positionierung gut gegen Staub und Feuchtigkeit geschützt und durch verbaute Gitter zusätzlich gesichert.

 

Auch das Wechseln der Rotoren geht dank Quick-Release-Propellern schnell von der Hand und die abnehmbaren Steuersticks des Controllers sind ebenfalls eine sinnvolle Neuerung, die Sie den DJI Mavic 2 noch einfacher transportieren lassen.

 

Neu ist auch das Design der Statusanzeige auf den LiPos – ein vierteiliger LED-Leuchtring gibt nun Auskunft über den Ladezustand der Akkus. An den vorderen Auslegern finden sich zwei Positions-LEDs, während es sich bei den Lichtern an den hintern Armen um Status-LEDs handelt.

 

Zu guter Letzt hat DJI der Mavic 2 noch zwei neue Landelichter (LED) an der Unterseite spendiert. Mit Hilfe der auch manuell zuschaltbaren Unterbodenbeleuchtung erreicht die Drohne eine noch stabilere Fluglage in Bodennähe und führt ultra-präzise Landungen, selbst bei schwierigen Lichtverhältnissen aus.

Technische Daten des DJI Mavic 2

Ausgestattet mit einem 3850 mAh, 15,4 V 4S-LiPo erreicht die DJI Mavic 2 Geschwindigkeiten von bis zu 72 km/h und kommt laut Hersteller auf bis zu 31 Flugminuten. In der Praxis liegt dieser Wert zwar meistens ca. 5 Minuten darunter, ist damit aber immer noch absolute Spitze. Aufgeladen wird der Akku der DJI Mavic 2 innerhalb von ca. 75 Minuten per mitgeliefertem Ladegerät.

 

Die Mavic 2 ist mit 907 Gramm (Pro) bzw. 905 Gramm (Zoom) etwas schwerer als die Mavic Pro (734 Gramm). Für den Betrieb des Copters in Deutschland benötigen Sie daher sowohl eine entsprechende Drohnen-Haftpflichtversicherung als auch ein Drohnen-Kennzeichen.

 

Hohe Reichweite und Signalqualität

Faltbare Drohne: DJI Mavic 2 Pro

Hervoragende Signalqualität.

Eines der vielen Highlights der DJI Mavic 2 ist neben der herausragenden Kamera sicherlich die bemerkenswerte Höchstreichweite von 8 Kilometern (FCC-Standard) bzw. 5 Kilometern (CE-Standard). Während Drohnen in Deutschland ausschließlich auf Sicht geflogen werden dürfen, dürfte die hohe Maximalreichweite dennoch auch in Europa für Freude sorgen. Denn die starke Sendeleistung resultiert in einer herausragenden Signalqualität und macht eine äußerst stabile Livebild-Übertragung in Full HD (1080p) möglich.

 

Aufgezeichnet werden Fotos und Videos entweder auf dem 8 GByte-großen internen Speicher der Drohne oder auf einer bis zu 128 GByte großen microSD-Karte (nicht enthalten).

 

Für die nötige Flugstabilität sowie die erforderliche Präzision in automatischen Flugmodi können die Mavic 2 Pro und die Mavic 2 Zoom sowohl auf GPS als auch auf GLONASS zurückgreifen. Beide Systeme sorgen für eine äußerst genaue Lagekontrolle und Navigation der Drohne und halten sie auch bei mäßigem Wind genau auf Kurs.

 

Die 4K-Kamera der Mavic 2 wird von einem 3-Achsen-Gimbal gehalten und bewegt. Das Zusammenspiel dieses Gimbal-Kamerasystems gehört aktuell ganz klar zum Besten, was im Hobby-Drohnenbereich erhältlich ist.

 

Zusätzlich verfügt die DJI Mavic 2 noch über diverse Kameras und Infrarotsensoren zur Positionsbestimmung und Hinderniserkennung.

 

Antikollisionssystem

Ausgestattet mit insgesamt acht zusätzlichen Kameras und zwei Infrarotsensoren verfügt die DJI Mavic 2 über ein omnidirektionales Hindernis-Erkennungssystem. Auch wenn die Kameras und Sensoren an allen Seiten der Drohne verbaut sind, handelt es sich bei dem System nicht um einen echten 360°-Schutz. Bestimmte Winkel werden nicht vollständig abgedeckt und die Seitenkameras sind nur im ActiceTrack- und Tripod-Modus aktiviert.

 

Während vorne, hinten und an den Seiten ausschließlich Kameras für die Kollisionsvermeidung sorgen, kommt an der Ober- und Unterseite noch jeweils ein Infrarotsensor für die Abstandsmessung hinzu. So können Sie mit der Mavic 2 Pro oder Mavic 2 Zoom auch unter Hallendächern, Brücken oder anderen Objekten sicher manövrieren, ohne Angst vor einer Kollision haben zu müssen.

 

Zu dünne oder kleine Hindernisse, wie beispielsweise sehr schmale Äste, werden vom Antikollisionssystem jedoch wahrscheinlich nicht immer erkannt. Eine gewisse Vorsicht sollte man daher stets an den Tag legen, nicht zuletzt auch weil DJI Schäden die in diesem Modus aus dem Flug nach links und rechts resultieren, nicht mit der Garantie abdeckt.

 

Lieferumfang

  • DJI Mavic 2 Pro (oder Zoom)
  • LiPo-Akku (3850 mAh, 15,4V)
  • Controller (3950 mAh)
  • Ladegerät mit Netzteil
  • Lade-/Verbindungskabel für Android & iOS
  • 3 Paar Propeller
  • Gimbal-Schutz
  • 1 Paar Ersatz-Steuerknüppel
  • Bedienungsanleitungen

 

Vor dem Start: Setup und Aktivierung

DJI Mavic 2 Drohne

DJI Mavic 2.

Bevor Sie das erste Mal mit Ihrer DJI Mavic 2 Pro oder DJI Mavic 2 Zoom abheben, gilt es einiges zu beachten. Laden Sie die Akkus von Drohne und Fernsteuerung zunächst komplett auf. Sehr praktisch finden wir, ist hier das im Netzteil integrierte microUSB-Ladekabel für den Controller.

 

Montieren Sie anschließend die Propeller und entfernen Sie die Schutzkappe vom Gimbal. Danach schalten Sie zuerst die Fernsteuerung und dann die Drohne an. Befestigen Sie nun Ihr Smartphone in der Halterung und starten Sie die DJI Go 4 App.

 

Nun folgt die einmalige Aktivierung der DJI Mavic 2, die auch den Beginn des Garantieanspruchs darstellt. Nachdem Sie die Nutzungsbedingungen akzeptiert und einen Namen für Ihre Drohne vergeben haben, können Sie den gewünschten Steuermodus (1, 2 oder 3) auswählen. Weitere Belegungseinstellungen können später in der App vorgenommen werden.

 

Die Tasten C1 und C2 an der Rückseite des Controllers können anschließend mit gewünschten Befehlen belegt werden. Dies kann aber auch noch nachträglich in der App gemacht werden.

 

Nachfolgend wählen Sie aus, ob Werte wie Höhe und Geschwindigkeit metrisch (m/s oder km/h) oder imperial (mph) ausgegeben werden sollen und entscheiden, ob die Drohne zunächst im Anfängermodus starten soll. In diesem Modus hebt Die Mavic 2 nur bei vorhandener GPS-Verbindung ab und Höhe und Reichweite sind auf 30 m beschränkt.

 

Abschließend müssen Sie noch ein DJI-Konto anlegen bzw. sich mit Ihrem bestehenden Account einloggen. Danach wird die Drohne aktiviert. Innerhalb der nächsten 48 Stunden kann dann noch optional DJI Care Refresh aktiviert werden.

 

Nach der erfolgreichen Aktivierung der Mavic 2 besteht die Möglichkeit in die sogenannte Academy zu wechseln, in der man die Drohnensteuerung in einem Simulator erlernen kann. Wer hingegen schon etwas Erfahrung im Umgang mit Multicoptern besitzt, kann die Einführung getrost überspringen und endlich abheben.

 

Steuerung und Flugeigenschaften

Einmal in der Luft, fällt einem sofort die bemerkenswerte Flugstabilität der DJI Mavic 2 Pro bzw. Mavic 2 Zoom auf. Nach dem automatischen Start schwebt der Copter wie angewurzelt auf der Stelle und lässt sich auch durch mäßigen Wind nicht beeinflussen.

 

Für den Flug stehen drei unterschiedliche Modi zur Auswahl: Normal/Position (P), Sport (S) und Tripod (T), die über einen neuen Schieberegler an der Seite des Controllers ausgewählt werden können – eine überaus praktische Neuerung wie wir finden, kann man so doch beispielsweise blitzschnell in den Tripod-Modus wechseln, ohne diesen umständlich in der App aktivieren zu müssen.

 

Eine weitere Neuerung der Mavic 2 ist das automatische Anfertigen eines Fotos beim Abheben. Durch die Aufnahme kann der Copter noch genauer an seine Ausgangsposition zurückzukehren. Dies tut der Mavic 2 übrigens bei niedrigem Akkustand oder etwaigem Signalverlust vollautomatisch.

 

Dank der überarbeiteten Low-Noise-Propeller ist der Mavic 2 etwas leiser als der Mavic Pro geworden. Wem die Lautstärke der alten Rotoren jedoch nichts ausmacht wird sich freuen, denn die alten Propeller der Mavic Pro passen auch auf die beiden neuen Mavic 2 Modelle.

 

Für eine noch bessere Planung während des Fluges wird beim Mavic 2 nicht nur der Ladestand des Akkus, sondern auch die berechnete Restflugdauer angezeigt.

 

Beide Versionen der Mavic 2 können übrigens alternativ auch mit den DJI Goggles (RE) (Link zu Amazon) betrieben werden.

 

Fotos & Videos: Die Kamera der DJI Mavic 2 Pro

Sowohl die DJI Mavic 2 Pro als auch die DJI Mavic 2 Zoom verfügen über eine herausragende Kamera. Gleichzeitig findet sich hier aber auch der größte Unterschied der beiden Top-Modelle.

 

Die 4K-Kamera der DJI Mavic 2 Pro stammt vom schwedischen Kameraspezialisten Hasselblad und gehört aktuell ganz klar zum Besten, was im Hobby-Drohnenbereich verbaut wird. Der im Vergleich zur Mavic 2 Zoom viermal größere Sensor der Hasselblad-L1D-20c-Kamera mit einem ISO von bis zu 12800 macht die Mavic 2 Pro vor allem bei lichtschwachen Verhältnissen überlegen.

 

Die Kamera besitzt einen 1-Zoll-CMOS-Sensor mit 20 Megapixeln und nimmt Videos mit einer Auflösung von bis zu 4K (3840 x 2160) bei maximal 30 fps auf. In 2,7K stehen bis zu 60 fps und in Full HD sogar 120 fps zur Verfügung.

 

Dank einer Bitrate von 100 Mbit/s weisen die wahlweise in MOV oder MP4 aufgezeichneten Videos eine überragende Bildqualität auf. Sowohl der Kompressionsstandard H.264 als auch das neue HEVC (H.265-Codec) werden nun unterstützt.

 

Neu bei der Mavic 2 Pro ist auch der Dlog-M (10 Bit) Modus, der HDR-Videos (HLG 10 Bit) unterstützt und nun 1,07 Milliarden, anstatt von nur 16,78 Milliarden Farben (8 Bit) darstellen kann.

 

Fotos nimmt die Mavic 2 Pro in 5472 x 3648 Pixeln auf. Auch Serienaufnahmen sind hierbei möglich. Abgespeichert werden diese in JPEG oder DNG RAW.

 

Die Kamera der Mavic 2 Pro besitzt eine variable Blende von f/2.8 bis f/11 und hat ein Sichtfeld von 77° bei einer Brennweite von 28 Millimetern. Dank der anpassbaren Blendenöffnung überzeugt die Kamera sowohl unter dunklen als auch hellen Lichtbedingungen und liefert stets brillante Foto- und Videoaufnahmen.

 

Maximale Videoauflösungen

  • 4K (3840 x 2160) @ 30 fps
  • 2,7K (2688 x 1512) @ 60 fps
  • Full HD (1920 x 1080) @ 120fps

DJI Mavic 2 Zoom-Kamera

Im Gegensatz zur Mavic 2 Pro stammt die Kamera der Mavic 2 Zoom nicht von Hasselblad, sondern von DJI. Zwar ist der Sensor der Mavic 2 Zoom mit 1/2,3-Zoll und 12 Megapixeln etwas kleiner als bei der Pro-Version, dafür besitzt die Mavic 2 Zoom aber einen zweifachen optischen Zoom.

 

Die Brennweite liegt zwischen 24 und 48 Millimetern und das FOV (Field of View) der Kamera zwischen 83° und 48°. Die Blende ist fest, variiert jedoch zwischen f/2.8 (24 mm) und f/3.8 (48 mm). Im Gegensatz zur Mavic 2 Pro erstellt die Kamera der Mavic 2 Zoom Aufnahmen in 8 Bit, anstatt in 10 Bit.

 

Kombiniert man den verlustfreien optischen Zoom mit dem Digitalzoom, können Bildausschnitte mit der Mavic 2 Zoom in Full HD bis zu vierfach vergrößert werden, ohne dass Einbußen in der Qualität auftreten.

 

Beide Drohnen-Modelle verfügen über einen Hybrid-Autofokus, bestehend aus Phasen- und Kontrastautofokus. Dieser soll laut DJI um ca. 40 % schneller und auch genauer als bei der Vorgängergeneration arbeiten.

 

Mit den Features Dolly-Zoom und High Resolution Foto stehen der Mavic 2 Zoom zwei Modi zur Verfügung, die es bei der Mavic 2 Pro nicht gibt.

 

Der Dolly-Zoom beschreibt dabei die Möglichkeit in eine Aufnahme herein zu zoomen, während die Drohne sich von dem zu filmenden Objekt entfernt. So entstehen einzigartige Kamerafahrten, die ein bisschen Hollywood in die eigenen Aufnahmen bringen.

 

Beim High Resolution Foto nimmt der Copter mehrere Einzelbilder auf und kombiniert diese anschließend eigenständig zu einem hochauflösenden 48 Megapixel-Foto.

Flug- und Aufnahmemodi der DJI Mavic 2

Mit der DJI Mavic 2 Pro als auch der DJI Mavic 2 Zoom stehen Ihnen vielfältige automatische Flug- und Aufnahmemodi zur Verfügung. Einerseits bieten die verschiedenen Features den nötigen Freiraum für Kreativität, andererseits erleichtern sie die Erstellung eindrucksvoller Film- und Fotoaufnahmen ungemein. Im Folgenden zeigen wir Ihnen einige der interessantesten Modi und stellen die Neuerungen im Vergleich zur Mavic Pro vor:

 

Hyperlapse

Der Modus Hyperlapse erstellt automatisch Zeitraffer-Aufnahmen und ist ein besonderes Highlight der Mavic 2. In den verschiedenen Untermodi Free, Circle, Course Lock und Waypoint planen Sie die Flugroute und lassen die Drohne anschließend automatisch eine Aufnahme machen. Ganz ohne externe Spezialsoftware errechnet die Mavic 2 im Anschluss ein Zeitraffervideo und speichert dieses fertig bearbeitet ab.

 

ActiveTrack 2.0

Der im Vergleich zum Vorgänger verbesserte ActiveTrack 2.0-Modus zur Verfolgung von Objekten und Personen ist ein weiteres Highlight der DJI Mavic 2 und arbeitet nun bis zur Höchstgeschwindigkeit der Drohne von ca. 72 km/h. Neu ist auch, dass die Drohne bewegte Objekte nun nicht mehr „aus den Augen“ verliert, werden diese kurzeitig von Hindernissen verdeckt. Die Software interpoliert den wahrscheinlichen Weg des Objekts in der Zukunft und kann dieses so nun noch zuverlässiger tracken.

 

Des Weiteren arbeitet ActiveTrack 2.0 nun sowohl mit den Sensoren der Hauptkamera, als auch den anderen Kamerasensoren zusammen. Diese unterstützen die Drohne allerdings nur bis zu einer gewissen Geschwindigkeit.

 

Waypoints 2.0

Neu im Waypoint 2.0-Modus ist, dass Objekte nicht mehr initial abgeflogen werden müssen – sie können einfach in der DJI Go 4 App markiert werden. Außerdem können nun POIs (Points of Interest) gesetzt sowie Foto- und Videoaufnahmen im Vorhinein geplant werden.

 

Point of Interest 2.0

Zu umfliegende Objekte oder Personen können im neuen Modus POI 2.0 nun einfach per Finger auf dem Display markiert werden, ohne dass die Drohne zunächst über das Objekt manövriert werden muss – eine wirklich zeitsparende Neuerung. Geschwindigkeit, Höhe und Distanz können frei gewählt werden.

 

Dolly

Im Modus Dolly (nur Mavic 2 Zoom) zoomt die Drohne in eine Aufnahme herein, während sie sich gleichzeitig von dem zu filmenden Objekt weg bewegt. So entsteht ein einzigartiger visueller Effekt.

 

Quickshot-Modi

Mit den von der Mavic Air übernommenen Quickshots erstellen Sie automatisch kurze Videoclips, die sogar mit Musik hinterlegt werden können. Folgende Modi stehen zur Auswahl:

 

Im Dronie-Modus markieren Sie ein zu filmendes Objekt oder eine Person. Der Copter bewegt sich anschließend von Ihnen weg und steigt dabei sanft auf. Mit Kreisen und Helix lassen Sie den Mavic 2 einen Kreis bzw. eine Spirale um Sie herum fliegen. Sie bleiben dabei stets im Bildmittelpunkt, selbst wenn Sie sich bewegen.

 

Im Modus Rocket fliegt die Drohne senkrecht in die Luft, während sie den Gimbal nach unten neigt, um den Piloten im Bild zu halten. Im Boomerang-Modus entfernt die Drohne sich zunächst von Ihnen, bevor sie anschließend wieder zurückkehrt.

 

Im Asteroid-Modus senkt die Mavic 2 sich aus dem Himmel nieder und behält den Piloten dabei stets im Blick. Durch einen anfänglichen Weltkugel-Effekt wirkt der Abstieg der Drohne dabei im resultierenden Video wie der Einschlag eines Asteroiden aus dem Weltall – direkt neben Sie.

 

Weitere Features

Für unvergessliche Landschaftsaufnahmen stehen bei der Mavic 2 gleich mehrere Panorama-Modi zur Auswahl. Mit 180°-, 360°-, Vertikal- und Sphären-Panorama bieten sich dem geneigten Hobbyfotografen gleich vier verschiedene Möglichkeiten, den perfekten Sonnenuntergang einzufangen.

 

Der von der Mavic Pro bekannte Koordinaten-Modus sowie der Terrain-Follow-Modus sind bisher leider nicht vorhanden.

 

Cinematic-Modus:

Im Cinematic Modus weist die Drohne ein verändertes Bremsverhalten auf und kommt nach dem Loslassen der Steuersticks sanft zum Stehen. Auch die Yaw-Bewegung der Drohne (Drehung nach links/rechts) wird in diesem Modus verlangsamt. So gelingen noch ruhigere Kamerafahrten.

 

TapFly

Mit diesem Feature fliegt die Drohne automatisch ein bestimmtes Ziel an. Tippen Sie einfach mit dem Finger auf dem Display der App die gewünschte Zielposition an und die Mavic 2 wird diese eigenständig erreichen.

Die Fernsteuerung

DJI Mavic 2 Controller

Der DJI Mavic 2 Controller.

Der Controller des DJI Mavic 2 Pro bzw. des Mavic 2 Zoom gleicht optisch stark der Vorgängerversion. Neu ist hingegen das verbesserte Signalübertragungssystem DJI OcuSync 2.0. Es erlaubt der Mavic 2 als erste Drohne das automatische Umschalten zwischen 2,4 GHz-Frequenzband und 5,8 GHz-Frequenzband während des Fluges.

 

Dank einiger technischer Verbesserungen konnten mit OcuSync 2.0 sowohl die Signalqualität als auch die Reichweite der DJI Mavic 2 nochmals erheblich verbessert werden. Im Gegensatz zum Mavic Pro wird das Drohnen-Live-Bild nun beispielsweise in Full HD (1080p) übertragen, bis zu einer theoretischen Reichweite von maximal 8 Kilometern.

 

Neu ist auch ein Schieberegler an der Seite des Controllers, mit dem nun blitzschnell zwischen den drei unterschiedlichen Flugmodi gewechselt werden kann.

 

Die Knöpfe zur Video- und Fotoaufnahme sowie zur Gimbal- und Zoom-Steuerung sind gut erreichbar und auch der RTH-Button sowie die belegbaren Tasten an der Rückseite der Fernsteuerung fühlen sich richtig platziert an. Die Steuerknüppel wirken wertig und lassen sich praktischerweise für den Transport abschrauben und im Controller verstauen.

 

Die DJI Go 4 App funktioniert tadellos und wartet mit einer übersichtlichen Oberfläche und Menüführung auf. Die App ist kostenlos im Apple App Store und Google Play Store erhältlich.

 

Optional erhältlich: Der DJI Smart Controller

Für alle, denen der normale Controller samt Smartphone nicht ausreicht, steht mit dem DJI Smart Controller eine optionale Fernsteuerung mit integriertem Display für die DJI Mavic 2 Modelle parat. Der mit über 600 Euro doch ziemlich teure Controller besitzt ein 5,5 Zoll großes 1080p-Touchscreen-Display mit überragender Helligkeit.

 

Das festverbaute Display des Smart Controllers ist manchen bereits als CrystalSky-Monitor bekannt und weist daher die gleichen Spezifikationen auf. Die hohe Leuchtkraft des Displays (1000 cd/m²) übertrumpft gewöhnliche Smartphones im Schnitt um das Doppelte und liefert kristallklare Farben. Dank des sogenannten SRE-Modus passen sich Helligkeit, Kontrast und Farbtemperatur jederzeit entsprechend der vorherrschenden Lichtverhältnisse an und garantieren so ein optimales Bild unter allen Witterungsbedingungen.


Funktionieren soll der Android-basierte Smart Controller übrigens bei Temperaturen von bis zu -20° Celsius. Neben dem hervorragenden Display überzeugt der Smart Controller vor allem durch seine intuitive Bedienbarkeit und die einfach erreichbaren Funktionen.

 

Der Smart Controller besitzt außerdem ein Mikrofon und einen Lautsprecher. So können Sie Ihre Urlaubsaufnahmen live kommentieren oder in Videos Kommentare für die spätere Bearbeitung hinterlassen.

 

Ob der optionale Controller für die DJI Mavic 2 Pro und DJI Mavic 2 Zoom sein Geld wert ist, muss jeder selbst entscheiden. In manchen Situationen kann der hervorragende Bildschirm auf jeden Fall von Vorteil sein und daher für den einen oder anderen Drohnenpiloten den Ausschlag geben.

 

Das Fly More Kit

Für den DJI Mavic 2 gibt es keine Fly More Combo, sondern ein Fly More Kit. Enthalten sind zwei LiPos, ein Autoladegerät, eine Akkuladestation, ein Akku-Powerbank-Adapter, vier Low-Noise-Propeller sowie eine Umhängetasche.

 

DJI Care Refresh

Bei DJI Care Refresh (Link zum DJI-Shop) handelt es sich um eine optionale Garantieerweiterung für DJI-Drohnen. Für aktuell 139 Euro erhält man innerhalb eines Jahres bis zu zwei Ersatzgeräte. Außerdem werden verschiedene Schäden wie beispielsweise Kollisionen oder Wasserschäden abgedeckt.

 

Fazit

Eines steht fest: Die DJI Mavic 2 ist ihr Geld absolut wert. Egal ob man sich schlussendlich für die Pro- oder die Zoom-Variante entscheidet – mit dem Kauf einer DJI Mavic 2 kann man absolut nichts falsch machen. Unserer Meinung handelt es sich bei den beiden DJI-Modellen aktuell um die beiden besten Drohnen mit Kamera.

 

Das Kamera-Gimbal-System liefert brillante 4K-Aufnahmen und lässt Sie zusammen mit den vielen Flug- und Aufnahmemodi beeindruckende Foto- und Videoaufnahmen anfertigen. Trotz des kompakten, faltbaren Designs kommen die Mavic 2 Drohnen auf Flugzeiten von fast 30 Minuten und erreichen Geschwindigkeiten von bis zu 72 km/h.

 

Dank des neuen OcuSync 2.0 verfügt die DJI Mavic 2 über eine herausragende Signalqualität und überträgt das Full HD Livebild störungsfrei, selbst bei großen Entfernungen.

 

Am Ende bleibt die Qual der Wahl zwischen Mavic 2 Pro und Mavic 2 Zoom. Wir hoffen jedoch, Ihnen mit unserer Produktbeschreibung die Entscheidung etwas leichter gemacht zu haben!

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