DJI Avata 360
Zwei Kameras filmen gemeinsam rundum in 8K, den Bildausschnitt wählen Sie nach dem Flug. Im Set mit Videobrille DJI Goggles N3 und Bewegungssteuerung RC Motion 3.
- Kamera: 8K
- Gimbal: 1 Achse + EIS
- Gewicht: 250 g - 900 g
- Klasse: C1


FPV-Drohnen übertragen das Bild ihrer Kamera live auf eine Videobrille oder einen Monitor – Sie fliegen aus der Sicht der Drohne. Im weiteren Sinne gilt das für fast jedes Modell mit Livebild; eine eigene Kategorie sind aber FPV-Racing-Drohnen, auch Renndrohnen genannt: leicht, extrem wendig und deutlich schneller als normale Drohnen.
Wir stellen Ihnen die besten FPV-Drohnen 2026 vor – als Komplettset mit Videobrille und Fernsteuerung oder nur als Drohne –, erklären Drone Racing und Freestyle und zeigen, was Sie zum FPV-Racer selber bauen brauchen.
Die besten FPV-Drohnen 2026
FPV-Freestyle-Drohnen 2026
Brauche ich eine echte FPV-Racing-Drohne?
FPV-Drohnen – die Unterschiede
Sicherheit und Vorschriften
FPV-Drohne: Ready-to-fly, Bausatz oder komplett selber bauen?
Was braucht man, um eine FPV-Drohne selber zu bauen?
Drohnen Rennen – Die Zukunft des FPV-Racing
Wenn Sie eine FPV-Drohne kaufen möchten, ohne selbst zu bauen, ist ein fertiges Set mit Videobrille der einfachste Einstieg: sofort startklar und deutlich leichter zu fliegen als ein selbst gebauter Racer.
Zwei Kameras filmen gemeinsam rundum in 8K, den Bildausschnitt wählen Sie nach dem Flug. Im Set mit Videobrille DJI Goggles N3 und Bewegungssteuerung RC Motion 3.
4K-Kamera, rundum geschützte Propeller und im Set mit Videobrille DJI Goggles 3 und Bewegungssteuerung RC Motion 3. Im manuellen Modus laut DJI bis zu 69 km/h schnell.
Nur 151 Gramm, 4K-Video und Klasse C0. Zur FPV-Drohne wird sie mit Videobrille DJI Goggles N3 und RC Motion 3 – beides liegt nur der Motion Fly More Combo bei, nicht dieser Variante.
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Die DJI Avata 360 und die DJI Avata 2 gehören laut DJI zur Klasse C1, dafür brauchen Sie derzeit den kleinen Drohnenführerschein. Die DJI Neo 2 nennt DJI als Klasse C0, sie darf derzeit ohne Drohnenführerschein geflogen werden. Registrierung, Haftpflichtversicherung und beim Flug mit Videobrille ein Beobachter sind trotzdem Pflicht – mehr unter Sicherheit und Vorschriften.
Rundum geschützte Propeller und im Set mit Videobrille DJI Goggles 2 und Bewegungssteuerung. Im manuellen Modus laut DJI bis zu 97 km/h schnell, ein Akku hält laut DJI rund 18 Minuten.
Die schnellste FPV-Drohne von DJI: laut Hersteller bis zu 140 km/h im manuellen Modus, dazu Videobrille und eine Fernsteuerung wie bei klassischen Racern. Einen aktuellen Preis gibt es derzeit nicht.
Für die DJI Avata und die DJI FPV nennt DJI keine Drohnenklasse. Ob und wie Sie solche Modelle fliegen dürfen, hängt davon ab, wann sie in der EU in Verkehr gebracht wurden – Einzelheiten unter Sicherheit und Vorschriften.
Für echten FPV-Freestyle mit Flips und Rollen im manuellen Modus (Acro) greifen die meisten Piloten zu kleinen, leichten Freestyle-Drohnen von FPV-Herstellern wie BETAFPV oder EMAX. Für den Einstieg eignen sich vor allem Tiny Whoops mit rundum geschützten Propellern.
Wichtig vor dem Kauf: Keiner der folgenden Hersteller gibt eine Drohnenklasse (wie C0) an. Fertig gekaufte Drohnen ohne Klassenkennzeichen, die erst ab 2024 in der EU in Verkehr gebracht wurden, dürfen derzeit nicht in der offenen Kategorie geflogen werden – auch nicht unter 250 Gramm und auch nicht mit dem kleinen Drohnenführerschein. Erlaubt ist der Betrieb derzeit vor allem im Rahmen eines Modellflugverbands (DMFV oder MFSD) nach dessen Regeln. Klären Sie vor dem Kauf mit dem Verband, ob Ihr Modell dort geflogen werden darf. Mehr dazu unter Sicherheit und Vorschriften.

Das günstigste Komplettset von BETAFPV mit Videobrille und Fernsteuerung: ein Tiny Whoop mit geschützten Propellern und analogem Videobild. Die Brille zeichnet auf eine microSD-Karte auf.
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Komplettset mit Videobrille VR04 und Fernsteuerung LiteRadio 4. Etwas größer als die Aquila16 und mit 2S-Akku kräftiger, laut BETAFPV 122 Gramm Abfluggewicht. Videobild analog.
€ 349,99 *Stand: 15.10.2026
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Kleine Freestyle-Drohne mit Carbonrahmen und 2,5-Zoll-Propellern, im Set mit Videobrille und Fernsteuerung. Robuster als ein Tiny Whoop und für Flüge draußen gedacht, Videobild analog.
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Leichter Tiny Whoop mit laut BETAFPV 51,5 Gramm Abfluggewicht und digitalem 1080p-Bild, im Set mit Videobrille und Fernsteuerung. Der nächste Schritt nach einem Einsteiger-Set.
€ 382,99 *Stand: 15.10.2026
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Cinewhoop mit 1,6-Zoll-Propellern im Set mit Walksnail-Videobrille und Fernsteuerung, digitales Bild in 1080p. Aufgezeichnet wird in der Brille, nicht in der Drohne. Wird aus den USA geliefert.

Tiny Whoop für Freestyle drinnen und draußen, laut BETAFPV knapp 28 Gramm leicht, mit analoger Weitwinkelkamera. Ohne Brille und Fernsteuerung, gesteuert wird mit einer ELRS-Fernsteuerung.
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Einer der bekanntesten Tiny Whoops, laut Happymodel nur 17,7 Gramm leicht und ideal für Flüge in der Wohnung. Geliefert ohne Akku, Brille und Fernsteuerung, aus den USA importiert.
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Cinewhoop mit 2,2-Zoll-Propellern für die DJI-Kameraeinheit O4 Pro, die das Video selbst aufzeichnet. Kameraeinheit, DJI-Videobrille und Fernsteuerung müssen Sie dazukaufen.
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Für erste FPV-Erfahrungen nicht unbedingt – dafür genügt jede Drohne mit Kamera und Livebild, etwa eines der Komplettsets oben. Spezielle FPV-Racing-Drohnen sind aber weitaus schneller und agiler als ein normaler Quadrocopter. Es gibt sie fertig aufgebaut (RTF), als Bausatz oder zum kompletten Eigenbau, bei dem Sie einzelne Bauteile später austauschen und Ihren Copter so stetig verbessern können – mehr dazu weiter unten.
Wer vor allem erstklassige Fotos und Videos aufnehmen möchte, ist mit einer Kameradrohne wie der DJI Air 3S oder der DJI Mavic 4 Pro besser beraten. Einen Überblick gibt unser Ratgeber Drohne kaufen.
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Im engeren Sinne unterscheidet man drei Arten von FPV-Drohnen: Racing-Drohnen für Rennen gegen die Uhr, Freestyle-Drohnen für Tricks und Flugmanöver sowie FPV-Drohnen für Foto- und Videoaufnahmen. Die Grenzen sind fließend: Mit den meisten FPV-Racern kann man auch Freestyle fliegen und mit einer Freestyle-Drohne an Rennen teilnehmen.
FPV steht für „First Person View“, also „Ich-Perspektive“: Die Drohne überträgt das Bild ihrer Kamera live auf eine FPV-Brille oder einen Monitor, und Sie steuern sie, als säßen Sie selbst im Cockpit.
Beim FPV-Racing fliegen Sie auf abgesteckten oder natürlichen Parcours – allein gegen die Uhr oder gegen andere Piloten. Professionelle FPV-Racing-Parcours bestehen aus Toren, Flaggen und Hindernissen; genauso gut eignen sich aber freie Flächen, Wälder, Parkhäuser oder leerstehende Gebäude. In Deutschland gibt es inzwischen verschiedene FPV-Racing-Veranstaltungen und Parcours.
Echte Renndrohnen erreichen oft Geschwindigkeiten jenseits der 100 km/h. Schon die fertig gekaufte DJI FPV schafft laut DJI bis zu 140 km/h, selbst gebaute Speed-Drohnen können noch schneller sein. Mit leistungsstarken Akkus und oft einer Actioncam an Bord wiegen sie meist 300 bis 700 Gramm – Spielzeuge sind das keinesfalls.
Professionelle FPV-Racer werden fast ausschließlich aus einzelnen Komponenten selbst zusammengestellt. Sie brauchen viel Platz, etwa eine große, gut einsehbare Wiese oder einen Racing-Parcours, und ausreichend Erfahrung im Umgang mit Quadrocoptern. Als Anfänger-Drohne sind echte Race-Copter daher nicht zu empfehlen.
Wie schnell eine selbst gebaute Speed-Drohne werden kann, zeigt die Peregreen V4 von Luke und Mike Bell aus Südafrika: Laut Guinness World Records erreichte sie im Dezember 2025 einen Rekord von 657,59 km/h.
Home-Racer – auch Tiny Whoops, Nanoquads oder Mini-FPV-Drohnen genannt – gehören zu den kleinsten Multicoptern. Anders als herkömmliche Mini-Drohnen haben sie eine FPV-Kamera, und ihre Propeller sind rundum geschützt. Mit Videobrille fliegen Sie damit durch die eigene Wohnung oder den Garten. Die Flugzeiten sind kurz (wenige Minuten), die Akkus aber schnell wieder geladen. Wegen ihres geringen Gewichts gelten Home-Racer als relativ ungefährlich und eignen sich bestens für Anfänger.
Fast alle aktuellen Kameradrohnen übertragen ein Livebild aufs Smartphone und sind damit im weiteren Sinne FPV-Drohnen – praktisch, weil Sie beim Filmen das Bild stets vor Augen haben. Echte FPV-Flüge mit Videobrille und hochwertige Aufnahmen verbinden Drohnen wie die DJI Avata 2 oder die DJI Avata 360, die wir oben vorstellen.
Beim FPV-Freestyle sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt: Sie erlernen atemberaubende Flugmanöver und neue Tricks und finden heraus, was in Ihrer Drohne steckt. Freestyle-Drohnen werden oft zusätzlich mit einer HD-Actioncam bestückt, um hochauflösende Videos zu erstellen und mit anderen Drohnenpiloten zu teilen.
Eine FPV-Drohne im manuellen Modus (Acro) sicher zu fliegen, erfordert viel Übung und Konzentration. Am schnellsten lernen Sie es an einem FPV-Simulator am Computer. Bei Steam gibt es unter anderem Liftoff: FPV Drone Racing (dazu Liftoff: Micro Drones für Tiny Whoops), Uncrashed und TRYP FPV für rund 13 bis 20 Euro; FPV SkyDive ist in der Grundversion kostenlos. Unter Racern beliebt ist außerdem Velocidrone, das es nicht bei Steam, sondern beim Hersteller gibt. Gesteuert wird mit einer echten FPV-Fernsteuerung, die Sie per USB-Kabel anschließen – so üben Sie gleich mit der Fernsteuerung, mit der Sie später fliegen, und ein Absturz kostet nichts.
Für die ersten echten Flüge suchen Sie am besten eine weite, freie Fläche auf. Modellflugvereine mit eigenem Fluggelände helfen weiter, dort geben erfahrene Piloten Tipps; manche Vereine und Flugschulen bieten auch eigene FPV-Kurse an. Den Online-Kurs für den kleinen Drohnenführerschein bietet das Luftfahrt-Bundesamt an – mehr dazu unter Drohnenführerschein.
Beim Betrieb von FPV-Drohnen sollten Sie tunlichst auf Sicherheit achten sowie die geltenden Vorschriften beachten. Multicopter im Allgemeinen und FPV-Racer im Speziellen können aufgrund der schnell rotierenden Luftschrauben eine große Gefahr für einen selbst sowie für unbeteiligte Personen darstellen. Seien Sie daher stets äußerst vorsichtig und verantwortungsvoll.
Für jede Drohne – auch für die kleinste – brauchen Sie in Deutschland eine Drohnen-Haftpflichtversicherung. Viele Privathaftpflicht-Policen schließen Drohnen nicht oder nur bis zu einem bestimmten Gewicht ein. Prüfen Sie außerdem, ob Flüge mit Videobrille mitversichert sind.
Ab einer Startmasse von 250 Gramm – und bei leichteren Drohnen, sobald sie eine Kamera haben und kein Spielzeug sind – muss sich der Betreiber beim Luftfahrt-Bundesamt registrieren. Da jede FPV-Drohne eine Kamera hat, betrifft das praktisch alle FPV-Piloten. Die Gebühr beträgt einmalig 20 Euro. Die dabei vergebene e-ID bringen Sie als Drohnen-Kennzeichen an jeder Ihrer Drohnen an; ein feuerfestes Schild mit Name und Adresse ist nicht mehr vorgeschrieben.
Ob Sie einen Drohnenführerschein brauchen, hängt von der Drohne ab. Selbst gebaute FPV-Drohnen (nicht aus einem kompletten Bausatz) unter 250 Gramm, die langsamer als 19 m/s (rund 68 km/h) fliegen, dürfen ohne Nachweis geflogen werden. Für schwerere oder schnellere Eigenbauten brauchen Sie den kleinen EU-Drohnenführerschein (EU-Kompetenznachweis A1/A3) und halten mindestens 150 Meter Abstand zu Wohn-, Gewerbe-, Industrie- und Erholungsgebieten. Bei gekauften Drohnen entscheidet die Klasse, die der Hersteller angibt. Drohnen ohne Klasse, die erst nach dem 31.12.2023 in der EU in Verkehr gebracht wurden, dürfen nur mit behördlicher Genehmigung fliegen – auch unter 250 Gramm. Der kleine Drohnenführerschein hilft dabei nicht. Das betrifft fast alle fertig gekauften FPV-Freestyle-Drohnen. Für Hobbypiloten bleibt dann vor allem der Weg über einen Modellflugverband: Der Deutsche Modellflieger Verband (DMFV) und der Modellflugsportverband Deutschland (MFSD, auch für die Landesverbände des DAeC) haben eine Genehmigung des Luftfahrt-Bundesamts, nach deren Regeln ihre Mitglieder fliegen dürfen – auch außerhalb von Modellfluggeländen.
Auch mit Videobrille gilt: Die Drohne muss in direkter Sichtweite bleiben. Weil Sie mit der FPV-Brille den Luftraum nicht selbst überblicken, brauchen Sie dafür immer eine zweite Person (einen sogenannten Spotter), die direkt neben Ihnen steht, die Drohne mit bloßem Auge im Blick behält und Sie sofort warnen kann. Im Rahmen der Modellflugverbände gelten eigene Regeln: Beim DMFV etwa gilt das Fliegen mit Videobrille bis 30 Meter über Grund als Flug in Sichtweite, darüber ist ein Beobachter Pflicht. Alle Regeln im Überblick finden Sie unter Drohnen-Regeln.
Weitere Informationen zum Thema Sicherheit und Rechtslage erhalten Sie außerdem in entsprechenden Foren sowie bei örtlichen Modellflug- bzw. Multicopter-Vereinen.
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Hat man sich schlussendlich für einen der drei Bereiche des FPV-Fliegens entschieden, folgt nun die Frage, ob man sich für einen Ready-to-Fly-Racer, einen FPV-Bausatz oder den kompletten Eigenbau entscheiden soll. Eine eindeutige Antwort gibt es hier naturgemäß nicht. Zusammengefasst gilt aber, wenn Sie zwei linke Hände besitzen, greifen Sie zum RTF-Modell. Haben Sie jedoch Lust zu basteln und trauen sich den Umgang mit einem Lötkolben zu, dann kaufen Sie sich einen Bausatz oder bauen Sie sich Ihr Racing-Quad komplett selbst zusammen.
Der Vorteil eines FPV-Bausatzes gegenüber einer RTF-Drohne liegt ganz klar im modularen Aufbau. Ähnlich wie bei einem PC, den Sie sich selbst zusammenstellen, haben Sie auch beim Bau einer FPV-Drohne den Vorteil, Komponenten nachträglich austauschen zu können und gegen bessere Bauteile zu ersetzen.

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Für den Einstieg mag ein RTF-FPV-Racer oder ein FPV-Bausatz daher eine gute Wahl sein, sobald Sie aber Gefallen an diesem Hobby finden, wird Ihnen der vorgefertigte Copter höchstwahrscheinlich schnell nicht mehr ausreichen und Sie werden Ihr eigenes Racing-Quad bauen wollen.
Da es besonders für Anfänger schwierig sein kann herauszufinden, was für Komponenten für einen DIY-FPV-Racer benötigt werden, haben wir Ihnen im Folgenden die wichtigsten einzelnen Bauteile aufgelistet und beschrieben, für was die einzelnen Komponenten benötigt werden.
Der Eigenbau einer FPV Racing Drone kann vor allem Anfänger vor viele Fragen stellen. Wir erklären Ihnen daher, welche einzelnen Bauteile benötigt werden und welche Funktion die einzelnen Komponenten haben. Bausätze und DIY-Drohnen jenseits des FPV-Racings stellt unser Ratgeber Drohne selber bauen vor.
Der Frame oder Rahmen der Drohne stellt das Grundgerüst des FPV-Racers dar und bestimmt maßgeblich das spätere Aussehen sowie die Größe Ihres Copters. Die Auswahl an FPV-Frames ist gigantisch und einige Piloten entwerfen sogar eigene Designs, die perfekt an die eigenen Anforderungen abgestimmt sind.
Die Größe eines FPV-Frames wird auf zwei Arten angegeben: als Abstand zwischen zwei diagonal gegenüberliegenden Motoren in Millimetern (z. B. 250 mm) oder über die größten Propeller, die auf den Rahmen passen, in Zoll. Gängige Größen bewegen sich zwischen 3 und 7 Zoll. Größere Frames sind natürlich ebenfalls erhältlich, allerdings werden diese meist beim Bau von größeren Kameradrohnen verwendet. Die Größe des Copter-Rahmens bestimmt übrigens auch, welche Propeller am besten zum Rahmen passen.
Während Racing-Frames meist besonders leicht sind, um Agilität und Höchstgeschwindigkeit zu maximieren, kommt es bei Frames für Freestyle-Drohnen vor allem auf Robustheit und Platz an. Eine zusätzliche Actioncam will schließlich auch irgendwo untergebracht werden.
Schlussendlich sollte man sich bei der Wahl des FPV-Frames auch über das Gesamtgewicht des späteren Copters Gedanken machen. Während Builds mit 3 oder 4 Zoll Frames meist unter 250 Gramm bleiben, bringen FPV-Racer mit größeren Rahmen schnell 300 oder mehr Gramm auf die Waage. Bei Eigenbauten entscheidet das Gewicht mit darüber, ob Sie einen Drohnenführerschein brauchen. Versichert und registriert werden muss eine FPV-Drohne mit Kamera dagegen in jedem Fall.
Den Flight Controller (FC) kann man sich als so etwas wie das Gehirn des Copters vorstellen. Die auf dem Controller verbauten Sensoren erheben fortlaufend Daten über die Orientierung des Multicopters und senden diese an die Onboard-Firmware.
Damit der Copter sich wie vom Piloten gewünscht verhält, kombiniert der Flight Controller die Input-Signale des Piloten mit den Orientierungsdaten und sendet anschließend entsprechende Steuerungsbefehle an die Motoren.
Flight Controller haben sich stetig weiter entwickelt und sind mit der Zeit immer leistungsfähiger geworden, um mit den Anforderungen moderner Firmware mithalten zu können. Vor allem die Entwicklung der verbauten 32-bit Mikroprozessoren ist hier zu erwähnen. Die meisten Prozessoren stammen von STMicroelectronics und tragen die Generationsnamen STM32 F1, F3, F4, F7 und H7. Dabei gilt: Je neuer die Generation, desto schneller und besser ausgestattet ist der Chip.
F1- und F3-Chips haben mittlerweile ausgedient: Die verbreitete Firmware Betaflight unterstützt F3-Boards seit Version 4.0 nicht mehr. Üblich sind heute F4-, F7- und H7-Chips, wobei F4 für die allermeisten Piloten ausreicht.
Neben dem Chipsatz unterscheiden sich FCs vor allem in ihrer Zusatzausstattung. Um immer leichtere Racing-Setups verwirklichen zu können, wurden mit der Zeit viele eigentlich eigenständige Zusatzfunktionen in den FC integriert. In sogenannten All-in-One Flight Controllern (AIO FC) findet man beispielsweise oftmals auch ein Power Distribution Board (PDB), ein On Screen Display (OSD), einen Spannungsregler (BEC) oder auch gleich die Electronic Speed Controller (ESC).
Ob Sie nun zu einem AIO-FC greifen oder lieber doch die ESCs einzeln verbauen, hängt ganz und gar von Ihren Vorstellungen und Ansprüchen an Ihr FPV-Quad ab, achten Sie einfach darauf die passenden Komponenten zu kaufen.
Je nach Modell können FCs überdies in unterschiedlichem Maße programmiert werden, um Ihr FPV-Quad noch individueller anzupassen. Viele FPV-Piloten fliegen beispielsweise gerne im sogenannten „Acro“-Modus. In dieser Konfiguration ist es dem FC nicht erlaubt über die Steuerungsbefehle des Piloten hinaus Einfluss auf den Copter zu nehmen, einzig die Daten des Gyros werden noch verwendet.

Beliebter Stack aus F405-Flight-Controller und 55-A-4in1-ESC für 3 bis 6 Zellen, Lochabstand 30 × 30 mm. Der ESC läuft mit BLHeli_S. Verschickt wird von einem Händler aus China, die Lieferung dauert länger.
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Power Distribution Boards (PDB) wurden entwickelt, um die Verkabelung in Multicoptern signifikant zu vereinfachen. Das PDB fungiert als Stromverteiler, an den alle Komponenten samt Akku angeschlossen werden.
Bei aktuellen Builds ist ein eigenes PDB allerdings kaum noch nötig: Ein 4in1-ESC vereint die vier Motorregler auf einer Platine und übernimmt zugleich die Stromverteilung. Das Akkukabel wird direkt an den ESC gelötet, der Flight Controller sitzt darüber und bekommt seinen Strom über ein Kabel vom ESC. Flight Controller und 4in1-ESC zusammen nennt man einen Stack. Separate PDBs werden deshalb heute kaum noch angeboten.
Ein Electronic Speed Controller (ESC) ist das Bindeglied zwischen Flight Controller und Motor. Die Output-Signale des Flight Controllers werden vom ESC in dreiphasige elektrische Impulse umgewandelt, mit denen die Drehzahl des Motors reguliert wird.
Pro Motor wird jeweils ein ESC benötigt, um die einzelnen Rotoren individuell ansteuern zu können. Wie der Flight Controller verfügen auch die ESCs über eine eigene Firmware, die die Berechnungen steuert.
Die meisten aktuellen ESCs besitzen einen 32-bit Prozessor. Lange war dafür die Firmware BLHeli_32 Standard; seit deren Entwickler 2024 aufgegeben hat, setzen neue ESCs meist auf die freie Firmware AM32. Im Gegensatz zu älteren 8-bit ESCs können diese neuen Prozessoren auch mit schnelleren digitalen Protokollen wie D-SHOT 1200 umgehen. Außerdem können mit neueren ESCs noch weitere Funktionen, wie z. B. LEDs angesteuert werden.
Die Auswahl der passenden ESCs sollten Sie vor allem mit der Größe der Motoren und Propeller sowie der Art des Akkus (3S, 4S, 6S) abstimmen.

Vier Regler auf einer Platine mit der freien Firmware AM32, für Akkus mit 2 bis 6 Zellen. Die Alternative, wenn Sie Flight Controller und ESC einzeln kaufen.
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Heutzutage handelt es sich bei fast allen Drohnen-Motoren um sogenannte Brushless-Motoren (bürstenlose Motoren), die schon seit Jahren im Modellflugbereich eingesetzt werden. Die kleinen, aber kraftvollen Brushless-Motoren nutzen Dreiphasenstrom, um die Elektromagnete mit Energie zu versorgen und so den Motor anzutreiben.
Bei der Bezeichnung der unterschiedlichen Motortypen hat sich zum Glück ein einheitliches System entwickelt, das – einmal verstanden – die Wahl des passenden Motors stark vereinfacht. So hat ein 2206 – 2450kv Motor beispielsweise einen Durchmesser von 22 mm und eine Gehäusehöhe von 6 mm. Der kV-Wert schließlich gibt Aufschluss über die möglichen Umdrehungen des Motors pro Volt. Ein hoher kV-Wert bedeutet allerdings nicht mehr Kraft: Motoren mit hohem kV-Wert drehen schneller, brauchen dafür aber mehr Strom. Motoren mit niedrigem kV-Wert passen zu größeren Propellern und Akkus mit mehr Zellen (z. B. 6S).
Bei Verwendung einer 4S Batterie (mehr dazu unter FPV Akku) mit normalerweise 14,8 V ergibt sich in unserem Beispiel ein Wert von 36.260 Umdrehungen pro Minute (2450 kV x 14,8 V = 36.260 rpm). Dies ist also die maximale Umdrehungszahl des Motors (ohne Propeller).

Brushless-Motor der Größe 2207 mit 1950 kV, eine typische Wahl für 5-Zoll-Racer mit 6S-Akku. Der Preis gilt für einen Motor – Sie brauchen vier.
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Propeller oder Props gibt es in den verschiedensten Formen und Größen und aus unterschiedlichen Materialien. Auch die Steigung (Pitch) der einzelnen Rotoren hat einen großen Einfluss auf das Verhalten des Copters. Benannt werden Propeller ausgehend von ihrer Größe, der Anzahl der Blätter sowie ihrer Steigung (Pitch). Ein 4,5 x 4 x 3 Propeller hat beispielsweise einen Durchmesser von 4,5 Zoll, eine Steigung von 4 Zoll und besteht aus drei einzelnen Rotorblättern.
Die Steigung der einzelnen Rotorblätter bestimmt, wie weit sich ein Propeller bei einer kompletten Umdrehung vorwärts bewegt – in unserem Beispiel also 4 Zoll (10,16 cm).
Je größer ein Propeller ist, desto mehr Schub entwickelt er. Gleichzeitig müssen die Motoren bei großen Rotoren aber auch mehr Kraft aufbringen, um sie zu bewegen. Auch die Reaktionszeit der FPV-Drohne hängt mit der Propellergröße zusammen. Große Propeller haben eine längere Reaktionszeit als kleine.
Für welche FPV-Rotoren Sie sich also schlussendlich entscheiden, hängt daher maßgeblich von Ihren Vorstellungen ab.

Dreiblatt-Propeller von HQProp für 5-Zoll-Racer, fünf Sätze im Paket.
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FPV Antennen dienen sowohl der Übertragung der Signale zwischen Video Transmitter und Video Empfänger als auch der Kommunikation zwischen Fernsteuerung und Funkempfänger. Für die Übertragung der Steuerungsbefehle bzw. Videosignale werden üblicherweise die 2,4 GHz- bzw. 5,8 GHz-Frequenzbänder genutzt.
Grundsätzlich kann man FPV Antennen in direktionale und omnidirektionale Antennen unterteilen. Während direktionale Antennen Signale über große Distanzen, jedoch in einem relativ kleinen Winkel aussenden, strahlen omnidirektionale Antennen nicht ganz so weit, dafür aber in alle Richtungen ab.
Im FPV-Bereich gibt es eine Vielzahl verschiedener Antennentypen, die aufgrund ihrer unterschiedlichen Eigenschaften für jeweils andere Einsatzzwecke geeignet sind.
Die Stabantenne hat für das FPV-Fliegen ein eher ungünstiges Abstrahlverhalten. In vielen FPV-Sets wird sie trotzdem standardmäßig mitausgeliefert. Dies liegt vor allem daran, dass man so schon die Funktion des Video-Transmitters prüfen kann. Dieser darf nämlich ausschließlich mit angebrachter Antenne eingeschaltet werden, da er sonst innerhalb von Sekunden kaputt gehen kann.
Die Clover Leaf Antenne eignet sich hervorragend für das FPV-Fliegen. Es handelt sich um eine „Circular Polarized“-Antenne, die entweder RHCP (Right Hand Circular Polarized) oder LHCP (Left Hand Circular Polarized) ausgeliefert wird. Zu beachten ist, dass Sender und Empfänger stets die gleiche Polarisierungsrichtung aufweisen müssen.
Die Patch-Antenne ist eine direktional linear polarisierte Antenne und wird oftmals als Videoempfangsantenne genutzt. Sie ist platzsparend und, verglichen mit teureren Helix-Antennen, relativ günstig. Helix- bzw. Spiralantennen eignen sich hingegen bestens für den Videosignalempfang über große Distanzen.

Zirkular polarisierte Antenne (LHCP) für das 5,8-GHz-Band mit U.FL-Stecker, z. B. als Ersatz für die Antennen der DJI O4 Pro.
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FPV Video-Transmitter (VTx) übertragen (mit Hilfe der Antenne) das Videosignal der Kamera an den FPV-Bildschirm bzw. die FPV-Brille. Sie unterscheiden sich in Größe, Signalstärke und Zusatzausstattung. Je nach Milliwatt-Stärke können die Signale über kleine oder große Entfernungen übertragen werden.
VTxs können auf verschiedenen Frequenzen senden. Dies ist vor allem dann wichtig, wenn Sie mit mehreren Piloten gemeinsam fliegen. Unterschiedliche Frequenzen verhindern dann ungewollte Signalüberschneidungen.

Video-Sender und Kamera in einem Gerät: laut DJI mit 1/1,3-Zoll-Sensor, Video in 4K und Betrieb mit Akkus bis 6S.
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Die Auswahl an FPV-Kameras wächst stetig und unterschiedlichste Größen und Qualitäten sind erhältlich. Von kleinen 600tvl-Kameras, über Low-Light-Kameras bis zu 1080p-HD-Kameras ist alles vorhanden. Bei der Wahl der Kamera ist neben dem Preis auch darauf zu achten, dass eine höhere Videoqualität potentiell auch eine Latenz in der Datenübertragung bedeuten kann. Beim FPV-Racing sind deshalb analoge Kameras mit sehr geringer Verzögerung weiterhin verbreitet. Inzwischen gibt es aber auch digitale HD-Systeme (z. B. von DJI, Walksnail oder HDZero), die ein scharfes Bild mit geringer Latenz übertragen.

Analoge FPV-Kamera mit 1200TVL und sehr geringer Verzögerung. Für den analogen Weg brauchen Sie dazu einen analogen Video-Sender und eine analoge Brille.
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Auch wenn man zum FPV-Fliegen auch problemlos einen Monitor verwenden kann, ist die visuelle Erfahrung mit einer FPV-Brille deutlich intensiver. Von einfachen DIY-FPV-Brillen bis zu teuren Modellen mit DVR (Digital Video Recording) ist auf dem Markt alles erhältlich. Eine Auswahl stellen wir unter FPV-Brillen vor.
Alle FPV-Brillen besitzen einen Videoempfänger (VRx) mit einer dazugehörigen Antenne, um die Videosignale der FPV-Drohne empfangen zu können. Die Darstellung des Livebildes erfolgt entweder auf einem oder auf zwei separaten Bildschirmen in der Brille.
Bei der Wahl einer FPV-Brille sollten Sie neben der Auflösung auch auf die verschiedenen Zusatzfeatures achten. So kommen manche Brillen z. B. mit Audio-Support daher, besitzen HDMI-Inputs, ein DVR-System zur Videoaufnahme oder viele weitere nützliche Funktionen.

Günstige Videobrille von DJI für das digitale O4-System. Prüfen Sie vor dem Kauf, ob sie mit Ihrer Kombination aus Video-Sender und Fernsteuerung zusammenarbeitet.
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Der verwendete Akku bestimmt maßgeblich über Kraft und Flugzeit Ihrer FPV-Drohne. Fast alle Drohnen-Akkus sind sogenannte LiPos (Lithium-Polymer-Akkumulatoren), die aus mehreren einzelnen Zellen bestehen.
LiPos haben gleich mehrere Vorteile. Sie haben eine große Kapazität bei kompakter Bauweise und daher eine hohe Energiedichte. Sie können bei der Entladung eine konsistente Spannung aufrechterhalten und haben gleichzeitig hohe Entladungsraten, um alle nötigen Komponenten einer Drohne mit Strom versorgen zu können. Auch die Ladestromraten sind relativ hoch, sodass LiPos zügig wieder aufgeladen werden können.
Batterien werden allgemein sowohl nach elektrischer Spannung als auch nach Amperestunden bewertet. Während die Spannung beispielsweise die Drehgeschwindigkeit der Motoren begrenzt, geben die Amperestunden an, wie lang eine Akkuladung hält.
Die Bezeichnungen 1S, 2S, 3S, 4S, 5S und 6S stehen für die Anzahl an Batteriezellen. Je mehr Zellen vorhanden sind, desto höher ist die Spannung. FPV-Racing-Drones werden oft mit 4S LiPos bestückt, da diese ein gutes Gewicht-/Leistungsverhältnis aufweisen.

6S-LiPo mit 1300 mAh und XT60-Stecker – die übliche Größe für 5-Zoll-Racer.
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Der Radio Receiver oder Funkempfänger (Rx) empfängt die Steuerungsbefehle des Radio Controllers (Fernsteuerung) und übermittelt die Informationen an den Flugcontroller. Achten Sie bei der Auswahl von Empfänger und Funke unbedingt auf die Kompatibilität beider Komponenten.
Bei der Wahl der Fernsteuerung sollten Sie zudem auf die Anzahl der zur Verfügung stehenden Kanäle achten. Für das Ausführen der grundlegenden Steuerungsbewegungen (Throttle, Yaw, Pitch und Roll) werden mindestens 4 Kanäle benötigt. Weitere Schalter oder Knöpfe erfordern weitere Kanäle. Eine FPV-Fernsteuerung sollte daher über mindestens 6 Kanäle verfügen.

Kompakte Fernsteuerung mit ELRS-Funk und dem Betriebssystem EdgeTX, beliebt bei Einsteigern.
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ELRS-Empfänger, der mit der RadioMaster Pocket zusammenarbeitet und am Flight Controller angeschlossen wird.
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Balance Charger besitzen Mikroprozessoren, um Spannung und Stromstärke während des Ladevorgangs von LiPos optimal anpassen zu können. So wird sichergestellt, dass die Akkus beim Laden keinen Schaden nehmen.
Die meisten LiPo-Ladegeräte können Akkus mit verschiedenen Spannungen aufladen. Dies ist besonders praktisch, da Sie so mit ein und demselben Ladegerät unterschiedliche Akkus (von Fernsteuerung, Copter oder Brille) optimal aufladen können.

Balance-Ladegerät für LiPo-Akkus, das an der Steckdose oder an 12 Volt betrieben wird. An der Steckdose lädt es mit bis zu 50 Watt.
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Auch wenn Drohnen Rennen schon seit längerer Zeit von einigen Copterpiloten ausgeübt werden, ist FPV-Racing erst in den vergangenen zehn Jahren zu einem organisierten Sport geworden. Anfangs trafen sich Gleichgesinnte oft auf Wiesen oder in Wäldern, um spannende Drohnenrennen zu veranstalten und die eigenen Fähigkeiten zu messen. Auch verlassene Hallen oder Parkhäuser sind oft Schauplatz der spektakulären Rennen, die ihren Piloten alles abverlangen.
Einen entscheidenden Schub erhielt das FPV-Racing durch die Gründung der DRL (Drone Racing League) im Jahr 2015. Der Gründer und CEO Nicholas Horbaczewski hatte einige tatkräftige Sponsoren an Bord geholt und eine der ersten professionellen FPV-Racing-Ligen gestartet, wie er in einem Interview mitteilte. Erste Probe-Rennen trug die DRL 2015 in einer verlassenen Lagerhalle in Yonkers bei New York aus, die sie „Gates of Hell“ nannte.
2016 folgte die erste komplette Saison mit Rennen an spektakulären Orten, etwa im Football-Stadion der Miami Dolphins und in einem verlassenen Einkaufszentrum in Los Angeles. Aber nicht nur für die Piloten war 2016 ein aufregendes Jahr. Auch Zuschauer bekamen völlig neue Möglichkeiten, die spannenden Rennen zu verfolgen.
When we think about drone racing, it’s a real-life video game experience that blends the virtual and real together – Nicholas Horbaczewski, DRL Founder und CEO
Die DRL zeigte ihre Rennen nicht live, sondern als aufwendig geschnittene Folgen im Internet und im Fernsehen. Viele davon sowie Porträts einzelner Piloten sind bis heute auf dem YouTube-Kanal der DRL zu sehen.
An event is made up of many races and any one race is only a few minutes long, so it’s bite-sized content and perfect for online consumption – Nicholas Horbaczewski, DRL Founder und CEO
An jedem Rennen nahmen laut DRL zwölf Piloten teil. Sie steuerten ihre fast 130 km/h schnellen FPV-Racer durch einen speziellen Parcours aus leuchtenden Toren und ermittelten in mehreren halsbrecherischen Läufen ihren Sieger. Um das Erlebnis für Zuschauer noch interessanter zu machen, kamen mit der Zeit weitere Kameraeinstellungen wie 360°-Perspektiven hinzu.
Als besonderes Highlight für alle Fans brachte die DRL außerdem den DRL Simulator heraus, ein Computerspiel, in dem sich die Rennstrecken der Liga nachfliegen ließen.
Die DRL selbst gibt es inzwischen nicht mehr: Nachdem eine für 2025 geplante Veranstaltung auf unbestimmte Zeit verschoben worden war, wurde die Liga 2026 aufgelöst. Große Drohnenrennen finden aber weiterhin statt, auch in Europa. Die Drone Champions League (DCL) trägt seit 2017 Rennen mit Profi-Teams aus, etwa auf den Champs-Élysées in Paris. Das Saisonfinale 2025 flogen die Teams im Eiskanal am Königssee in Bayern – bei Temperaturen von bis zu minus 17 Grad.
Eines ist also ganz klar: FPV-Drohnen und Drohnenrennen bleiben ein heißer Trend!
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Wir von drohnen-vergleich.net wünschen Ihnen viel Spaß und Erfolg beim Bauen und Fliegen Ihrer FPV-Racing-Drohne!
