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Die Loolinn X26PRO ist eine kleine Mini-Drohne ohne Kamera, die sich an Kinder und Anfänger richtet. Ihre vier Rotoren sind rundum von einem Schutzkäfig umschlossen, in der Mitte sitzt eine bunt leuchtende Kuppel. Die Drohne wiegt laut Hersteller ca. 58 Gramm und fliegt mit einer Akkuladung ca. 9 Minuten. Der Akku ist allerdings fest eingebaut und lässt sich nicht wechseln.
Zur Ausstattung gehören eine Hinderniserkennung per Infrarot, eine Höhenhaltung, ein Headless-Modus, Start und Landung per Tastendruck, zwei Geschwindigkeitsstufen sowie 360°-Flips und weitere Flugfiguren. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels kostete die Drohne 59,99 Euro.

Die Loolinn X26PRO mit Leuchtkuppel und Fernsteuerung.
Die Loolinn X26PRO besteht aus Kunststoff und ist nicht faltbar. Bei Maßen von 14 x 13 x 4,85 cm ist das aber auch nicht nötig. Auffällig ist der graue Schutzkäfig mit Wabenmuster, der die vier orangefarbenen Propeller oben und unten vollständig umschließt. Das schützt Finger, Möbel und die Propeller selbst. In der Mitte sitzt eine beleuchtete Kuppel, die laut Loolinn sieben verschiedene Lichtmuster beherrscht. Eine Kamera ist nicht an Bord. Wenn Sie aus der Luft filmen oder fotografieren möchten, benötigen Sie eine Drohne mit Kamera.
Mit einem Gewicht von ca. 58 Gramm ist die X26PRO sehr leicht. Da zudem keine Kamera verbaut ist, müssen Sie sich derzeit nicht als Betreiber registrieren. Im Benutzerhandbuch gibt Loolinn die Drohnenklasse C0 an. Als Drohne der Klasse C0 darf sie derzeit ohne Drohnenführerschein geflogen werden.
Sobald Sie im Freien fliegen, ist in Deutschland außerdem eine Drohnen-Versicherung Pflicht, auch bei einer so kleinen Drohne. Alle Details finden Sie in unserem Artikel zur EU-Drohnenverordnung.
Die Hinderniserkennung arbeitet in der langsamen Stufe.
Die Loolinn X26PRO ist laut Hersteller für Kinder ab 8 Jahren gedacht und sollte nur unter Aufsicht eines Erwachsenen geflogen werden. Weitere Modelle für diese Altersgruppe finden Sie in unserer Übersicht Drohne für Kinder.
Start und Landung erfolgen per Tastendruck. Nach dem Start steigt die Drohne laut Handbuch auf ca. 1,5 Meter und verbleibt im Schwebflug. In der Luft hält sie ihre Flughöhe selbstständig (Höhenhaltung), sodass Sie sich ganz auf das Lenken konzentrieren können. Geflogen wird in zwei Geschwindigkeitsstufen. Nach dem Einschalten ist stets die langsame Stufe aktiv. Wie schnell die Drohne maximal fliegt, gibt der Hersteller nicht an.
Die Hinderniserkennung arbeitet mit Infrarot und soll die Drohne vor Wänden und Möbeln ausweichen lassen. Sie funktioniert allerdings nur in der langsamen Stufe. Laut Loolinn werden helle Gegenstände besser erkannt als dunkle, bei Glas und dunklen Flächen arbeitet die Funktion möglicherweise weniger zuverlässig. Auch Sonnenlicht kann sie stören. Verlassen Sie sich also nicht blind darauf.
Gesteuert wird ausschließlich über die mitgelieferte Fernsteuerung (2,4 GHz). Ein Smartphone oder eine App sind nicht nötig. Die Fernsteuerung benötigt vier AAA-Batterien, die leider nicht im Lieferumfang enthalten sind. Bei schwachem Akku blinken die Kontrollleuchten an der Unterseite der Drohne. Reißt die Verbindung zur Fernsteuerung ab, landet die Drohne von selbst. GPS ist, wie bei derart günstigen Drohnen üblich, nicht verbaut. Aufgrund des geringen Gewichts empfehlen wir vor allem drinnen zu fliegen. Im Freien sollten Sie auf Windstille achten.
Der fest eingebaute Akku wird per USB-Kabel geladen.
Der Hersteller gibt die Flugzeit mit ca. 9 Minuten an. Das ist in dieser Klasse üblich. Bitte beachten Sie, dass solche Werte in der Praxis meist nicht ganz erreicht werden, vor allem wenn häufig Flips geflogen werden.
Nicht so gut finden wir, dass der Akku (3,7 V, 700 mAh) fest eingebaut ist. Ein zweiter Akku zum Wechseln ist deshalb nicht möglich. Ist der Akku leer, muss die ganze Drohne ans beiliegende USB-Ladekabel. Die Ladezeit beträgt laut Hersteller ca. 90 Minuten. Auf neun Minuten Flugspaß folgen also rund anderthalb Stunden Pause. Ein USB-Netzteil gehört nicht zum Lieferumfang.
Die Reichweite beträgt laut Hersteller ca. 20 Meter. Für Flüge in der Wohnung reicht das völlig aus.
Nein, die Loolinn X26PRO besitzt keine Kamera. Fotos und Videos aus der Luft sind mit diesem Modell also nicht möglich. Die Drohne ist rein zum Fliegen und Üben gedacht.
Die Loolinn X26PRO beherrscht 360°-Flips.
Für eine Spielzeugdrohne bietet die X26PRO erfreulich viele Flugfiguren. Ausgelöst werden sie über die vier Tasten an der Oberseite der Fernsteuerung. Das Handbuch beschreibt folgende Modi:
Headless-Modus: In diesem Modus spielt es keine Rolle, in welche Richtung die Vorderseite der Drohne zeigt. Sie fliegt immer in die Richtung, in die der Steuerknüppel bewegt wird. Das erleichtert Anfängern die Orientierung. Wir empfehlen jedoch, auch die normale Steuerung zu üben, da längst nicht alle Copter einen Headless-Mode besitzen.
360°-Flips: Nach einem Druck auf die Flip-Taste überschlägt sich die Drohne nach vorn, hinten, links oder rechts. Drücken Sie die Taste zweimal, sind auch diagonale Flips möglich. Achten Sie dabei auf ausreichend Abstand zu Decke und Möbeln.
Drehung und „Korkenzieher“: Per Tastendruck dreht sich die Drohne auf der Stelle. Beim Korkenzieher-Flug steigt sie drehend auf und sinkt anschließend wieder ab.
Kreisflug: Die Drohne fliegt selbstständig im Kreis, wahlweise im oder gegen den Uhrzeigersinn. Auf Wunsch dreht sie sich dabei zusätzlich um die eigene Achse.
Die Loolinn X26 ist dem Namen nach das Ausgangsmodell der X26PRO. Beide haben keine Kamera, sind mit 58 bzw. 59 Gramm fast gleich schwer und bieten Höhenhaltung, Headless-Modus, zwei Geschwindigkeitsstufen, Flips, Kreisflug und eine Hinderniserkennung per Infrarot, die nur in der langsamen Stufe arbeitet.
Neu bei der X26PRO sind der rundum geschlossene Schutzkäfig anstelle der einfachen Schutzbügel, die Leuchtkuppel mit sieben Lichtmustern und zusätzliche Flugfiguren wie der Korkenzieher-Flug. Die Fernsteuerung benötigt vier AAA-Batterien statt vier AA-Batterien.
Der wichtigste Unterschied betrifft jedoch den Akku: Die X26 wird mit zwei wechselbaren Akkus geliefert und fliegt je nach Version ca. 7 Minuten (blaue Version) bzw. ca. 10 Minuten (gelbe Version) pro Akku. Die X26PRO hat nur einen fest eingebauten Akku für ca. 9 Minuten. Das „PRO“ steht also nicht für mehr Ausdauer.
Wer möglichst lange am Stück fliegen möchte, ist mit der Loolinn X26 besser bedient. Für die X26PRO sprechen der bessere Schutz der Propeller und die Lichteffekte.
Die Loolinn X26PRO ist eine Mini-Drohne ohne Kamera für Kinder und Anfänger, die vor allem für Flüge in der Wohnung gedacht ist. Gut gefallen uns der rundum geschlossene Schutzkäfig, die Hinderniserkennung, die Höhenhaltung, die vielen Flugmodi und die Drohnenklasse C0, die bei Drohnen dieser Art oft nicht angegeben wird.
Dem stehen deutliche Schwächen gegenüber: Der Akku ist fest eingebaut, nach ca. 9 Minuten Flugzeit folgen ca. 90 Minuten Ladezeit. Die Hinderniserkennung arbeitet nur in der langsamen Stufe und hat laut Hersteller Schwierigkeiten mit dunklen Flächen und Glas. Batterien für die Fernsteuerung liegen nicht bei.
Vor allem aber ist die Loolinn X26PRO mit 59,99 Euro für eine einfache Drohne ohne Kamera mit nur einem Akku teuer. Das Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt uns deshalb nicht. Wenn Ihnen der Schutzkäfig und die Lichteffekte nicht besonders wichtig sind, sollten Sie sich auch andere Modelle ansehen.
Als Alternativen kommen die Loolinn X26 mit zwei wechselbaren Akkus, die Loolinn X28 mit zwei Akkus und Ladestation oder die Holy Stone HS210 mit drei Akkus infrage.
| Typ | Mini Drohne, Multicopter, Quadrocopter |
| Marke | Loolinn |
| Art | Mini/Micro |
| Kamera | - 0 (keine Kamera) |
| Propellerschutz | Ja |
| Gewicht | 0 - 250 g |
| Preis | 0 - 150 € |
| Gimbal | Nein |
| GPS | Nein |
| Faltbar | Nein |

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